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Autoindustrie: Berater: Bis zu elf Millionen weniger Autoverkäufe durch Chipkrise


Weltweit stehen Autowerke nonetheless, weil den Herstellern die Chips fehlen. Elf Millionen Autos okönnen nicht gebaut werden, heißt es in einer PwC-Studie.

Auch im Stammwerk von Volkswagen sind die Halbleiter derzeit knapp. Quelle: dpa

VW-Werk in Wolfsburg

Auch im Stammwerk von Volkswagen sind die Halbleiter derzeit knapp.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Produktionsausfall in der weltweiten Autobranche durch den akuten Mangel an Mikrochips und anderen Elektronik-Bauteilen nimmt nach Schätzungen von Unternehmensberatern immer größere Ausmaße an. „Wir gehen davon aus, dass zehn bis elf Millionen Fahrzeuge in diesem Jahr nicht gebaut werden okönnen“, sagte Albert Waas, Partner bei der Unternehmensberatung Boston Consulting, der „Welt am Sonntag“.

Zu einem ähnlich hohen Einbruch beim Autoabsatz kommt nach einem Bericht des „Spiegel“ die Beratungsgesellschaft PwC. Sie habe berechnet, dass bis zum Jahresende weltweit bis zu elf Millionen Autos weniger produziert und verkauft werden als im Vorjahr. „Die Probleme haben sich im dritten Quartal verschärft und werden bis weit in das nächste Jahr andauern“, sagte Felix Kuhnert, Leiter des Bereichs Automotive bei PwC, dem Magazin.

Erst okürzlich hatte die Beratungsfirma Alix Partners geschätzt, dass wegen fehlender Halbleiter der Autobranche in diesem Jahr insgesamt Einnahmen von intestine 210 Milliarden US-Dollar (179 Milliarden Euro) entgehen. Im Mai battle sie noch von globalen Einbußen von 110 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Produktionsausfall in der gesamten Branche dürfte laut Alix mit 7,7 Millionen Fahrzeugen quick doppelt so groß werden wie bisher angenommen. Im Mai battle noch ein Ausfall von 3,9 Millionen Wagen prognostiziert worden.

Der größte US-Autobauer General Motors ist im vergangenen Quartal besonders hart von den Chip-Lieferengpässen getroffen worden. Die GM-Verkäufe im Heimatmarkt fielen im Jahresvergleich um quick ein Drittel auf knapp 447.000 Fahrzeuge, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

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Toyota konnte dagegen sogar leicht zulegen und liegt nach den ersten neun Monaten des Jahres deutlich vor dem langjährigen Marktführer GM. Beim japanischen Branchenriesen legte der US-Absatz im dritten Vierteljahr um 1,4 Prozent auf intestine 566.000 Fahrzeuge zu. Nach drei Quartalen kommt Toyota nun auf knapp 1,858 Millionen Wagen – und GM liegt bei 1,777 Millionen.

Hersteller mussten Produktion aussetzen

Den Autobauern weltweit macht vor allem die aktuelle Chip-Knappheit zu schaffen. Diverse Hersteller mussten deswegen in den vergangenen Monaten die Produktion aussetzen oder konnten Fahrzeuge nicht fertigstellen. GM verwies speziell auf Engpässe bei der Halbleiter-Produktion in Malaysia, die Lage werde aber besser.

Andere japanische Hersteller schlugen sich im US-Markt nicht so intestine wie Toyota. Bei Honda sanken die Verkäufe um rund elf Prozent auf knapp 346 000 Fahrzeuge, bei Nissan um zehn Prozent auf rund 199.000.

Mehr: Ford stoppt Fiesta-Produktion in Okayöln bis Ende Oktober

  • dpa

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