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Kommentar: Die Inflationszahlen stellen die Notenbanken vor ein Dilemma


Die Geldpolitik straffen, um der Inflation entgegenzuwirken – oder abwarten, um die wirtschaftliche Erholung nicht abzuwürgen? Beide Wege bergen hohe Risiken.

Die Inflation in der Euro-Zone ist im September auf ein 13-Jahres-Hoch gestiegen. Quelle: Reuters

EZB-Präsidentin Christine Lagarde

Die Inflation in der Euro-Zone ist im September auf ein 13-Jahres-Hoch gestiegen.

(Foto: Reuters)

Die Inflation in Deutschland und dem Euro-Raum steigt und steigt. Laut den jüngsten Zahlen hat sie im September neue Rekorde erreicht. Und der Aufwärtstrend wird sich wahrscheinlich noch einige Monate fortsetzen.

Die Notenbanken stecken in einem Dilemma. Schließlich liegt die Ursache für den aktuellen Preisschub vor allem in Angebotsengpässen, wenn man von Effekten wie der Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland absieht. Es gibt zum Beispiel zu wenig Kapazitäten in der Chipproduktion, was dazu führt, dass auch andere Branchen, etwa die Autoindustrie, ihre Fabriken nicht wie gewünscht hochfahren okayönnen. So stockt die Produktion in vielen Sektoren, wodurch die Preise auf breiter Front steigen.

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