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HP bringt ungewöhnliches Kamera-Design zum ersten Mal in ein Tablet

HP spricht mit seinem jüngsten Tablet vermutlich vor allem eine Zielgruppe an, auf die Microsoft auch mit seinem Surface Go abzielt. Darauf deutet der verhältnismäßige niedrige Einstiegs-Preis von 499 Dollar, für 599 Dollar kommt es inklusive Tastatur.

Spannend hier: Das Tablet kann sowohl im Quer- als auch im Hochkantformat an dieser befestigt werden, was das Bearbeiten von Dokumenten vereinfachen dürfte. Der IPS-Bildschirm misst 11 Zoll in der Diagonalen, löst mit 2.160 x 1.440 Pixeln und unterstützt handschriftliche Eingaben durch den separat erhältlichen HP Tilt Pen. Geladen wird der Akku über USB-C, was auch der einzige Weg ist, um per Kabel Peripherie mit dem Tablet zu verbinden.

Bild: HP

Hardware nicht sonderlich leistungsstark

Unter der Haube wird klar, wie der niedrige Preis zustandekommt – für großartige Multimedia-Anwender ist es nämlich eher nicht geeignet, eher für Office-, Browser- und Streamingbetrieb. Auf mehr lassen ein Intel Pentium Silver N6000 und 4 GB RAM nicht wirklich hoffen.

Auch der Speicher ist mit 128 GB ziemlich knapp gehalten, womit man wohl entweder die meiste Zeit auf Cloud-Speicher oder die Erweiterung per microSD angewiesen ist. Weiterhin zeigen die Specs, dass Windows 11 S installiert sein muss.

Kamera nach hinten drehbar – wie damals bei Oppo

Das Alleinstellungsmerkmal und laut Hersteller HP ein Debüt in einem Tablet ist ein Kamera-Konzept, das wir längst ausgestorben vermuteten. Es gibt im Gerät nämlich nur eine einzige 13-MP-Kamera, die je nach Bedarf nach vorne oder nach hinten geflippt werden kann.

Das kommt Nutzern zugute, die in Videokonferenzen besonders intestine aussehen wollen, da die Hauptkamera auf der Rückseite im Regelfall eine deutlich höright here Bildqualität ermöglicht. Erstmalig kam Oppo übrigens im N1 auf die Idee – und zwar vor 8 Jahren. Dass eine solche Umsetzung erst so spät in einem Tablet folgt, überrascht.

HP 11 inch Tablet PC: US-Launch im Dezember

Ich muss gestehen: Ich bin von HPs neustem 11-Zöller (der offiziell übrigens auch nur „HP 11 inch Tablet PC“ heißt) recht angetan. Nicht nur wegen des Preises oder der Kamera, auch den Portrait-Einsatz des Tablets an der Tastatur stelle ich mir praktisch vor. Von einem globalen Launch ist bislang jedoch leider nicht die Rede, selbst in den USA müssen sich Interessenten noch bis Dezember gedulden.

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